2cv in Kambodscha - die "Angkor-Ente"

Bis zum Jahr 1953 - 90 Jahre lang - war Kambodscha Protektorat Frankreichs als Teil der ehemaligen "Union de l'Indochine" In der darauffolgenden, teilweise schrecklichen Zeit (Vietnamkrieg; vor allem Khmer Rouge-ära; Bürgerkrieg) verschwanden französische Einflüsse und koloniales Erbe zum Teil. Die Architektur der Hauptstadt Phnom Penh ist bis heute von der Anlage her (zahlreiche Boulevards) und den historischen Gebäuden französisch geprägt. Gemütliche Lokale erinnern an Montmartre oder St. Germaine. Das schmackhafte Baguette wird in vielen Restaurants serviert.

Auch 2cv's gab es natürlich, die Modelle der 50er-Jahre. Heute sind die Enten aus dem Stadtbild verschwunden (wir sind - bisher vergeblich - auf der Suche nach verborgenen Schätzen). Citroen hat sich aus Kambodscha zurückgezogen, der (kleine) Markt wird von Bangkok aus betreut.

Auch noch so begeisterte Entenfahrer werden ihr Auto nicht nach Kambodscha bringen und für eine einmalige Tour sehr hohe Kosten und bürokratische Hindernisse (Versicherung, Zoll, Registrierung usw.) in Kauf nehmen. Somit war klar, dass für Rundfahrten und eine richtige Raid 2cv's importiert werden müssen. Entsprechend den speziellen Anforderungen in Kambodscha und den Anregungen von 2cv-Freunden folgend, wurde bis zum Juni 2003 in der Wiener 2cv-Werkstatt von Bernhard Propper ein Prototyp der "Angkor-Ente" gebaut.



Weitere neun 2cv's wurden danach in Münster/Deutschland ("Die Ente") vorbereitet. Mit dem Schiff sollten die Enten im Container von Bremerhaven in den kambodschanischen Hafen Sihanoukville gebracht werden. Erstmals zeigten wir die Angkor-Ente Nr1 beim Weltententreffen in Vinadio/Italien, später bei der CITRORAMA in Deutschland. Doch 2004 kam SARS, ein Jahr später die Vogelgrippe. Unsere Angkor-Enten blieben vorerst in Europa. Gut geschützt vor der Vogelgrippe. Doch 2006 war nach dem kambodschanischen Kalender das "Jahr der Ente" ;-) Damit war alles klar, die lange vorbereitete Aktion "Angkor-Ente" begann. Im Frühjahr gab es eine erste Journalistentour, im Herbst folgten die ersten Gruppen. Seit November 2006 konnten wir 15 Gruppen mit unterschiedlichen Programmen und verschiedener Reisedauer in Kambodscha begrüßen.



NEWS (Nov 2008)

Erste Raid-Gruppe der heurigen Wintersaison

Mitte November 2008 war eine deutsche Sondergruppe mit Thomas Franz (Werkstatt DIE ENTE/Münster) in Kambodscha unterwegs.
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Der Bokhor-Berg ist vorerst für Besucher gesperrt

Der Berg Phnom Bokhor im Südwesten nahe der Küste, der wegen der Ruinen und dem Geisterhotel auf dem Gipfel und der extrem schwierigen Auffahrt bei zahlreichen Abenteurern ein besonders ausgefallenes Ziel ist, ist seit kurzem nicht mehr zu besuchen.
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Chea bleibt unser Mechaniker

Weiterhin ist der beste (weil einzige) 2cv-Mechaniker Kambodschas bei und mit uns.
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